Biographie Ludwig Mathar Don Clemente (Egidius) Osländer, Abt Don Bonifacio  (Karl) Osländer und Ludwig Mathar als Novize im  Kloster St.Paul vor den Mauern in Rom 1899  Die Oberstufe besuchte er auf dem Aachener Kaiser Karls  Gymnasium, wo er auch 1902 Abitur machte. Nach nur  sieben Semestern legte er an der Universität Bonn die  Staatsprüfung für das Höhere Lehramt in Deutsch,  Englisch und Französisch ab, wobei er noch jeweils ein  Semester in Paris und London absolviert hatte. In  München promovierte er anschließend "magna cum  laude" über Carlo Goldoni zum Doktor der Philosophie.   Wie damals üblich, diente er anschließend als Einjährig -  Freiwilliger. 1910 begann er seine berufliche Laufbahn als  Studienreferendar am Bischöflichen Konvikt in Münster-  eifel.   Um diese Zeit heiratete er auch - gegen den Willen der  Eltern - seine Jugendliebe Mathilde Kühn aus Monschau,  der er schon als Schüler gefühlvolle Liebesbriefe  geschrieben hatte. Nach einer Anstellung als Assessor  am Städtischen Gymnasium Neuß kam er als Studienrat  an das Gymnasium Kreuzgasse in Köln.  Der Leutnant der  Reserve wurde im ersten Weltkrieg 1914 sofort  einberufen und schon in den ersten Kriegswochen bei  Metz schwer verwundet. Seine Frau holte ihn von Metz  ins Hospital nach Monschau, wo er ein Jahr lang seine  Verwundung auskurieren musste. Bis zum Ende des  Krieges 1918 war er Lehrer an den Offiziersschulen in  Lokstedt und Libau und zuletzt Dolmetscher beim  militärischen Nachrichtendienst in Straßburg.  1919 nahm er seinen Dienst als Studienrat  an der  Kreuzgasse wieder auf. 1922 schrieb er seinen ersten  Roman "Die Monschäuer", der zuerst als  Fortsetzungsroman in der Kölnischen Volkszeitung als  "Lex Martini" erschien und dann bei Kösel & Pustet  verlegt wurde. In Folge erschienen bis 1933 jedes Jahr  zwei, manchmal sogar drei Romane. Für seine Zeit war er  ein Bestsellerautor.  Home weiter zurück